Leistungsbeurteilung

Leistung ist nach unserem Anspruch mehr als abprüfbares Wissen und Können. Der daraus abgeleitete Grundsatz der Vergleichbarkeit und Messbarkeit widerspricht dem individualisierten Lernen.
Aktivität, Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit kennzeichnen die Rolle der Schüler*innen bei unserer Lernkultur. Sie sind nicht mehr in der passiven Rolle des Zuhörens, sondern in der aktiven Rolle der Gestaltung eigener Lernprozesse. Dieses erfordert eine Handlungskompetenz, die langsam erarbeitet werden muss und die darin mündet eigenes Können richtig einzuschätzen und notwendige nächste Schritte einzuleiten.


Bei der Bewertung der Leistungen soll es daher um folgende Grundsätze gehen:

Leistungsbewertung ist an Kriterien gebunden, die sich aus dem Rahmenlehrplan, den Verwaltungsvorschriften und den Gremienbeschlüssen ergeben. Die Leistungsermittlung erfolgt auf der Grundlage von Aufgabenstellungen, die sich an der Kompetenzentwicklung der Schüler*innen orientieren. Die Leistungen können in mündlicher, schriftlicher und praktischer Form erbracht werden Die Bewertungskriterien sind transparent und nachvollziehbar und den Schüler*innen im Vorfeld bekannt.
Kontinuierliche Rückmeldung und Lernberatung bilden die Grundlage für eine individuelle Lernentwicklung und stärken die Lernbereitschaft. Die Einbeziehung der Schüler*innen in die Prozesse der Leistungsermittlung und Leistungsbewertung versetzt sie zunehmend in die Lage, sich selbst und andere (mit-) zu bewerten.
Tests und Klassenarbeiten belegen den Fortschritt des Gelernten innerhalb der Lernwege und nach Abschluss einer Lernwerkstatt. Ab Klasse 4 wird dieses in Form von Noten dokumentiert. Mündliche Leistungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie häufige Präsentationen.
Als zusätzliche Bewertungsgrundlagen sind Projekttagebücher, Lerntagebücher und Portfolios in Planung. Das Portfolio ermöglicht eine im höchsten Maße individuelle und fachbezogene Bewertung.
Es dient der Diagnose und der Dokumentation.  Bereits vorhanden sind die sog. „Schatzkisten“. Dort sind alle Arbeiten der Schüler*innen enthalten, die Stärken und Schwächen belegen und die von Schüler*innen z.T. selbst ausgewählt sind. Lerntagebücher als Form von individuellen Entwicklungsplänen sollen als sog. Logbücher in absehbarer Zeit erprobt werden.